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Gedankenkreisen

Gesunde Saftrezepte und Entsaftertipps

Jul 18, 2016

Zentrifugalentsafter vs. Dampfentsafter

Vor- und Nachteile der beiden Geräte zum Saft machen

Viele Menschen, welche viel Wert auf ihre Gesundheit legen, haben Interesse an einem Entsafter. Mit einem Entsafter wird nicht nur das Krankheitsrisiko gesenkt, die Gesundheit gestärkt und hilft auf schnelle Art und Weise dabei, sich gesund zu ernähren.

Entsafter werden mit den unterschiedlichsten Technologien angeboten, worin sie sich auch hauptsächlich unterscheiden. Zu diesen Arten gehören die Zitruspresse, Entsafter mit elektrischem Antrieb, Zentrifugalentsafter, die Saftpresse und den Dampfentsafter.


Zentrifugalentsafter


Bei Zentrifugalentsaftern handelt es sich um kompakte Geräte. Nach dem Einfüllen werden die Zutaten im ersten Schritt im Gerät zerkleinert. Hierbei dreht sich der Behälter um sich selbst. Dabei können die Zentrifugalentsafter Geschwindigkeiten von bis zu 15 000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Mit dieser hohen Geschwindigkeit wird eine hohe Zentrifugalkraft erreicht. Diese sorgt dafür, das der Saft aus dem Obst und Gemüse herausgepresst wird. Der übrigbleibende Trester wird automatisch in den hierfür vorgesehenen Behälter geleitet.

Zu den Vorteilen der Zentrifugalentsaftern gehören

  • . die schnelle Arbeitsweise der Geräte
  • . eher für kleinere Mengen an Zutaten geeignet
  • . sehr gut für die Gastronomie geeignet
  • . besonders einfache Reinigung.
Jedoch weisen die Zentrifugalentsafter auch einige Nachteile auf. Zu diesen gehören

  • . ein geringerer Saftertrag
  • . auftreten eines höheren Vitaminverlustes
  • . lautere Arbeitsweise als andere Entsaftertypen
  • . nicht geeignet für Blattgemüse, Gräser oder Kräuter
  • . Säfte sind nicht lange haltbar.

Dampfentsafter


Dampfentsafter findet man als elektrische Dampfentsafter wie auch als Dampfentsafter für den Herd. Bei beiden Typen findet man die gleiche Technologie. Beide Typen bestehen aus 5 Einzelteilen. Im unteren Topf wird Wasser eingefüllt. Auf diesen wird der Auffangbehälter aufgesetzt. Dieser wiederum ist mittig mit einem Trichter ausgestattet sowie mit dem Ablaufschlauch. An diesem wird eine Klemme angebracht welche verhindern soll, das der Saft während des Entdampfens austritt. Auf den Auffangbehälter wird der Fruchtkorb mit Trichter gesetzt. Zum Schluss wird auf den Fruchtkorb ein Deckel aufgesetzt. Durch die Hitze wird das Wasser in Dampf umgewandelt welcher die Zellen der Früchte zum platzen bringt und Saft erzeugt. Dieser fließt in den Auffangbehälter und von dort in den Ablaufschlauch. Die Klemme bietet die Möglichkeit, den Saft in die gewünschten Gefäße fließen zu lassen.

Zu den Vorteilen der Dampfentsafter gehören

  • . elektrische Dampfentsafter bieten eine hohe Flexibilität
  • . sowohl für weiches und hartes Obst und Gemüse geeignet wie für Blattgemüse, Gräser und Kräuter
  • . sehr hohe Saftausbeute
  • . sehr hohe Saftqualität
  • . sehr gut für größere Mengen geeignet
  • . entstandenen Säfte sind länger haltbar durch die Hitzezufuhr

Natürlich haben auch Dampfentsafter einige Nachteile. Zu diesen gehören

  • . etwas höherer Zeitaufwand bei der Saftgewinnung
  • . höherer Reinigungsaufwand.

Vergleich und Test der Entsafter findet man auf Saftland

Zubereitung von unterschiedlichen Säften


Die zubereiteten Säfte von Zentrifugalentsaftern und Dampfentsaftern unterscheiden sich natürlich. Zentrifugalentsafter stellen einen etwas dickeren Saft mit Fruchtfleisch her, welcher somit krümeliger und mehliger ist und mehr Schaum bietet. Dabei kann der Anteil des Fruchtfleisches unterschiedlich hoch sein. Bei Dampfentsaftern entsteht Saft ohne Fruchtfleisch. Hier kann dieser jedoch in geringen Mengen mit Wasser versetzt sein.

Vor dem Kauf eines Entsafters sollte man sich die Frage stellen, welche Mengen an Obst oder Gemüse man entsaften möchte wie auch welchen Wert man auf die Qualität der selbst hergestellten Säfte legt. Egal welchen Entsafter man verwendet, alle bieten sie vielfältige Möglichkeiten für die Saftzubereitung.

Mar 17, 2016

Kaufberatung Entsafter

Ein Entsafter bietet eine rasche Möglichkeit die Nährstoffe von Zutaten zu gewinnen und eignet sich für etwa 95 Prozent aller Obst- und Gemüsesorten. Beim Kauf eines Entsafters sollten einige Punkte beachtet werden.

Wichtige Kaufkriterien

Wer einen Entsafter kaufen möchte, sollte vor dem Kauf genau überlegen, wie groß der Haushalt ist, also wie viele Personen in den Genuss eines frischen Saftes kommen möchten Darüber hinaus sind die Erwartungen auf die Qualität und das Budget zu berücksichtigen. Die Auswahl bei Entsafter ist riesengroß und reicht von  schonenden Saftpressen über Entsafter ohne Zentrifuge bis hin zu Zentrifugal-Entsaftern. Im Handel sind viele verschiedene Systeme, Qualitäten und Preise verfügbar.

Beim Kauf von einem Entsafter sollte darauf geachtet werden, dass der Einfüllstutzen groß genug ist, um eventuell auch nicht vorgeschnittenes Obst einfüllen zu können Kleinere Äpfel oder Karotten sollten ohne Schwierigkeiten in den Einfüllstutzen passen. Ein weiteres Kaufkriterium ist, dass die Teile der Maschine für eine Reinigung einfach zerlegt werden können und auch wieder einfach zusammengesetzt werden können.

Woran erkennt man einen qualitativ  guten Entsafter?

Ein guter Entsafter ist gut verarbeitet, hat einen fairen preis und besitzt eine starke Motorleistung. Darüber hinaus ist der Einfüllschacht groß und ein umfassendes Zubehör vorhanden. Die Reinigung sollte bei einem guten Entsafter nicht lange benötigen und die Saftausbeute sollte sehr hoch sein. Die Reste im Tresterbehälter sind bei maximaler Saftgewinnung dann sehr trocken.

Einfache Reinigung

Beim Kauf eines Entsafters sollte ein Augenmerk darauf gelegt werden, dass die Reinigung einfach ist. Wird das Gerät nicht regelmäßig gereinigt, kann es zu Schimmelbildungen kommen. Daher sollten alle Teile, welche abgenommen werden können, also Saftschale, wie auch Tresterbehälter, sowie Saftbox und Deckel Spülmaschinenfest sein. Die einzelnen Teile können dann auch ganz bequem unter Wasser abgespült werden. Bei dem Entsafter sollte eine Bürste mit dabei sein, um den Siebfilter damit rasch reinigen zu können. Der Entsafter sollte aus Kunststoff oder Edelstahl hergestellt sein, damit die Hygiene nicht leidet.

Kraftvolle Leistung

Die im Handel erhältlichen Entsafter, also Saftpressen und Zentrifugen-Pressen haben verschieden starke Leistungen. Dies liegt an den beiden unterschiedlichen Techniken, der Schneidwerk-Technik und der Pressschnecken-Technik. Bei der Schneidwerk-Technik wird das Pressgut zu einem Brei verarbeitet, der danach durch das  Sieb gedrückt wird. Bei der Technik mit Presswalzen wird das Pressgut durch  drehende Walzen zerquetscht. Diese Entsafter haben eine Geschwindigkeit von achtzig bis zu 1400 Umdrehungen in einer  Minute. Geräte mit einer Presswalzen-Technik sind nicht so schnell. Einzelne Modelle der Entsafter besitzen eine kraftvolle Motorleistung  bis zu Tausend Watt. Die Leistung des Motors kann mit einem Knopfdruck  auf die  Stufe nach Bedarf eingestellt werden.