Denkerhusten
Viele Patienten stehen nachts schon mal gerne zwischen den Schlafphasen auf, um eine zu rauchen. Nich nur, daß ich es ums verrecken hasse mittendrin aufstehen zu müssen, nein, das letzte was mir einfallen würde, wäre, dann eine Zigi zu zischen. Völlig unverständlich.
Nun rauchen psychisch erkrankte Menschen in etwa das doppelte eines Durchschnittsrauchers. Sprich, 2 Schachteln am Tag. (Ist doch viel, oder?) Da bleibt es nicht aus, daß man mal husten muss. Nur husten die dann schon so, als wollte der eine Lungenflügel mal nachschauen gehen ob nich woanders bessere Luft ist. Da tut einem beim hinhören schon der Hals weh. Die Armen können dann aber auch nicht mehr aufhören damit.
Als ich besorgt nach dem rechten schauen wollte und mich ins Raucherzimmer begab, entdeckte ich eben eine dieser Schwerstabhängigen beim ausüben des Hobbys ihrer Wahl.
Auf die Feststellung, daß man bei so einem Husten nicht rauchen sollte, erklärte sie mir in vollem Ernst, daß es daran liegen würde, daß sie raucht und gleichzeitig denkt.
…Interessanter Zusammenhang!…
Das wäre bei Rauchern so.
…Oha!…
Man würde dann ja auch den Qualm einatmen. Und dann müsse man husten.
Ja, nee , is klar!










