Urlaub 2006 die 2te
Die Tage mit Schlechtwetter, es waren so 2-3, verbrachten wir mit Füße hoch bzw. mit abfahren von Sehenswürdigkeiten im Südwesten der Insel. So waren wir in Salinunte, dort gibts ne alte Siedlung der Griechen, aber vorher wurde noch Sciacca abgegrast. Das ist ne Stadt im Süden. Alles in allem noch ein paar Kilometer geschrubbt und was für die Ölindustrie getan.
Nachdem dann das Wetter besser wurde, war auch wieder Strand bzw. Terrasse angesagt. Diesmal hatten wir uns aber vorgenommen endlich mal nach Palermo zu fahren. Da waren wir, trotz mehrmaliger Aufenthalte auf Sizilien, noch nicht. Da kam es uns zugute, das der Cousin der Holden dort studiert hat. So konnte er uns fachkundig unterstützen und uns ein bißchen rumführen. Also ums kurz zu machen. Einmal Palermo gesehen reicht eigentlich. Eher eine heruntergekommene und dreckige Stadt. Nur die Haupteinkaufsstraßen sehen halbwegs gut aus. Aber auch nur bis zum ersten Stockwerk. Danach wird eher assig. Links und rechts in den Gassen siehts nich so dolle aus. Und laut Cousin sollte man sich da auch nich unbedingt reinverirren. Er ist während der Studienzeit auch überfallen worden. So mit Pistole und allem was dazu gehört. Als wir dann in einer kleineres Strasse mal einen kleineren “Markt” besucht haben, wurde mir auch nahegelegt besser nichts zu sagen, damit ich nich als Ausländer zu erkennen bin. So vom look, nach ein paar Tagen Sonne, gehe ich als Italiener durch. Wenn ich die Fresse halte. Ich denke es war ein bißchen übertriebene Vorsicht, aber man weiß nie. Einen typischen Klischee-Mafiosi habe ich nicht entdecken können. Aber so werden die sicher auch nicht aussehen. Na gut, schöne Kirchen und nen Dom haben sie da. Aber welche ital. Stadt hat das nicht.
In palermo gabs dann den ersten McDonalds den ich auf Sizilien entdecken konnte. Nicht, daß das ne große Sache wäre, aber wir kamen einfach nicht dran vorbei. McDonaldsessen schmeckt wirklich überall gleich. Schon eine große Leistung!
Die restlichen Tage waren dann wieder der Familien-und Grabpflege, der beiden vor kurzem verstorbenen Onkel der Holden, gewidmet. Das große Abschlußhighlight war natürlich noch das “organisieren” einer passenden Autoantenne. Diese wurde uns nämlich schon am ersten Tag geklaut. Und ich hatte nicht vor, die Selbstbeteiligung in Anspruch zu nehmen. Sagen wirs mal so, ich habe das Auto komplett übergeben, ohne einen Pfennig dazuzubezahlen.
Und die Antenne war nicht von Fielmann.










