roter PunktEinseitig

Rubrik:  Presse  ·  Autor:  Pfleger M.23. August 2007, 02:08 Uhr

Die Berichterstattung über Menschen mit psychische Erkrankungen ist doch recht einseitig …

Mord
und Totschlag

Anstatt mal ordentlich aufzuklären, daß es prozentual weniger Straftaten bei der Gruppe der psychisch Erkranketen gibt, als bei “Gesunden”. Sie sind nur spektakulärer.

2 Kommentare    ·    hier schreiben
  1. Kommentar: Flocke von Kroetengruen am 24.08.2007, 12:19 Uhr

    Es sind immer die Minderheiten, die für eine Schlagzeile gut sind.

    Bei den psychisch Erkrankten kommt noch eine soziale Hemmschwelle dazu. Allzu leicht werden sie weiter ausgegrenzt, weil man “mit so jemandem nichts zu tun haben” möchte. Das treibt sie in noch tiefere Depressionen, ein trauriger Kreislauf beginnt…

    Mich würde interessieren, welche Beobachtungen Du in dieser Hinsicht auf Krankenbesucher gemacht hast. Wie reagieren die Familie, Freunde und Bekannte? Lässt die Häufigkeit der Besuche mit zunehmendem Klinikaufenthalt nach? Ich vermute das mal… :neutral:

  2. Kommentar: Pfleger M. am 24.08.2007, 12:30 Uhr

    Das ist zum Glück recht unterscheidlich und auch vom Alter und Kulturkreis abhängig. Je jünger der Besucher/Pat. umso leichter wird mit dem Thema umgegangen. Da hat sich denke ich schon was getan.
    Aber gerade aus dem arabischen/türkischen Kulturkreis gibt es durchaus das Versteckenwollen der Erkrankung, da es ganz offensichtlich als großer unerträglicher Makel empfiunden wird.
    Aber ganz klar, gibt es natürlich auch das Gegenteil. In jeweils der anderen Kultur.

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