Böse Killerspiele
Oh man, als eifriger Daddler bin ich ja interessiert an der Diskussion über diese bösen Killerspiele. Warum? Weil ich nun mal nicht nur Sims und Bubble Bobble spiele, sondern auch recht gern die virtuelle Wumme zücke, um an andere, ebenso gefährdete, Gleichgesinnte eine virtuelle Klatsche zu verteilen.
Sprich, Egoshooter rocken!
Fakt!
Es ist so unsinnig ein Computerspiel als Grund für eine Gewalttat anzuführen, nur weil in beiden Fällen eine Waffe im Einsatz war/ist. Is ja nich mal richtig, denn eine von den beiden Waffen ist ja nicht mal real. Das heißt, nur weil ich Counter strike spiele, weiß ich trotzdem nicht wie eine Waffe korrekt nachgeladen wird. Im Spiel benötige ich dazu eine Taste. In echt wohl doch etwas mehr. Dazu kommt dann noch, daß ich in der Realität (“Die rote oder die blaue Pille Herr Pleger?”) an eine wirkliche 9mm ja gar nicht rankomme. Nich so ohne weiteres zumindest. Sollte man da nich mal hinterfragen, wie der Mensch von gestern an eine 15mm Vorlader gekommen ist? Wie konnte dem schon eine Waffe weggenommen werden und er hatte trotzdem noch eine? Bei jedem Kiffer wird die Bude, nach dem erwischt werden, gefilzt, daß sogar die Frau die allmorgendlich neue Unterhose nicht mehr findet.
Wo ist denn da die Relation geblieben?
Jeder doofe, meistens auch noch ein bayrischer und der CSU angehörender, Politiker schreit jetzt als erstes nach einem Verbot meines Hobbys. So ein Schwachsinn! Als ob es nicht Mittel und Wege gäbe, mir das zu besorgen. Trotz aller Verbote. Wahrscheinlich auch noch kostenlos. Hirnrissig!
Sollte man nich naheliegenderen Defiziten in unserem Bildungs- und Gesellschaftssystems nachgehen?
Isch könnt’ misch uffreche!
Wenigstens sieht es meine Startseite etwas anders. Das tröstet.










