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Gedankenkreisen

Gesunde Saftrezepte und Entsaftertipps

Zentrifugalentsafter vs. Dampfentsafter

Vor- und Nachteile der beiden Geräte zum Saft machen

Viele Menschen, welche viel Wert auf ihre Gesundheit legen, haben Interesse an einem Entsafter. Mit einem Entsafter wird nicht nur das Krankheitsrisiko gesenkt, die Gesundheit gestärkt und hilft auf schnelle Art und Weise dabei, sich gesund zu ernähren.

Entsafter werden mit den unterschiedlichsten Technologien angeboten, worin sie sich auch hauptsächlich unterscheiden. Zu diesen Arten gehören die Zitruspresse, Entsafter mit elektrischem Antrieb, Zentrifugalentsafter, die Saftpresse und den Dampfentsafter.


Zentrifugalentsafter


Bei Zentrifugalentsaftern handelt es sich um kompakte Geräte. Nach dem Einfüllen werden die Zutaten im ersten Schritt im Gerät zerkleinert. Hierbei dreht sich der Behälter um sich selbst. Dabei können die Zentrifugalentsafter Geschwindigkeiten von bis zu 15 000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Mit dieser hohen Geschwindigkeit wird eine hohe Zentrifugalkraft erreicht. Diese sorgt dafür, das der Saft aus dem Obst und Gemüse herausgepresst wird. Der übrigbleibende Trester wird automatisch in den hierfür vorgesehenen Behälter geleitet.

Zu den Vorteilen der Zentrifugalentsaftern gehören

  • . die schnelle Arbeitsweise der Geräte
  • . eher für kleinere Mengen an Zutaten geeignet
  • . sehr gut für die Gastronomie geeignet
  • . besonders einfache Reinigung.
Jedoch weisen die Zentrifugalentsafter auch einige Nachteile auf. Zu diesen gehören

  • . ein geringerer Saftertrag
  • . auftreten eines höheren Vitaminverlustes
  • . lautere Arbeitsweise als andere Entsaftertypen
  • . nicht geeignet für Blattgemüse, Gräser oder Kräuter
  • . Säfte sind nicht lange haltbar.

Dampfentsafter


Dampfentsafter findet man als elektrische Dampfentsafter wie auch als Dampfentsafter für den Herd. Bei beiden Typen findet man die gleiche Technologie. Beide Typen bestehen aus 5 Einzelteilen. Im unteren Topf wird Wasser eingefüllt. Auf diesen wird der Auffangbehälter aufgesetzt. Dieser wiederum ist mittig mit einem Trichter ausgestattet sowie mit dem Ablaufschlauch. An diesem wird eine Klemme angebracht welche verhindern soll, das der Saft während des Entdampfens austritt. Auf den Auffangbehälter wird der Fruchtkorb mit Trichter gesetzt. Zum Schluss wird auf den Fruchtkorb ein Deckel aufgesetzt. Durch die Hitze wird das Wasser in Dampf umgewandelt welcher die Zellen der Früchte zum platzen bringt und Saft erzeugt. Dieser fließt in den Auffangbehälter und von dort in den Ablaufschlauch. Die Klemme bietet die Möglichkeit, den Saft in die gewünschten Gefäße fließen zu lassen.

Zu den Vorteilen der Dampfentsafter gehören

  • . elektrische Dampfentsafter bieten eine hohe Flexibilität
  • . sowohl für weiches und hartes Obst und Gemüse geeignet wie für Blattgemüse, Gräser und Kräuter
  • . sehr hohe Saftausbeute
  • . sehr hohe Saftqualität
  • . sehr gut für größere Mengen geeignet
  • . entstandenen Säfte sind länger haltbar durch die Hitzezufuhr

Natürlich haben auch Dampfentsafter einige Nachteile. Zu diesen gehören

  • . etwas höherer Zeitaufwand bei der Saftgewinnung
  • . höherer Reinigungsaufwand.

Vergleich und Test der Entsafter findet man auf Saftland

Zubereitung von unterschiedlichen Säften


Die zubereiteten Säfte von Zentrifugalentsaftern und Dampfentsaftern unterscheiden sich natürlich. Zentrifugalentsafter stellen einen etwas dickeren Saft mit Fruchtfleisch her, welcher somit krümeliger und mehliger ist und mehr Schaum bietet. Dabei kann der Anteil des Fruchtfleisches unterschiedlich hoch sein. Bei Dampfentsaftern entsteht Saft ohne Fruchtfleisch. Hier kann dieser jedoch in geringen Mengen mit Wasser versetzt sein.

Vor dem Kauf eines Entsafters sollte man sich die Frage stellen, welche Mengen an Obst oder Gemüse man entsaften möchte wie auch welchen Wert man auf die Qualität der selbst hergestellten Säfte legt. Egal welchen Entsafter man verwendet, alle bieten sie vielfältige Möglichkeiten für die Saftzubereitung.